The Ice Bucket Challenge & me

Meine liebe Cousine hat mich dankenswerterweise in das neueste virale Ding einbezogen und mich für die “Ice Bucket Challenge” nominiert. Ich fühle mich geschmeichelt. Nach einigen Minuten Google-Recherche habe ich ein paar Sachen entschieden:

Das mit dem Eiswasser gefällt mir nicht. Wie es scheint, kann man sich nach dem ursprünglichen Plan allerdings durch eine Spende “freikaufen”. Also o.k.

Denn das mit dem Spenden gefällt mir. Eine Spende für die Erforschung von ALS wäre auch echt eine honorige Sache. Allerdings: So wie das mit der Ice Bucket Challenge gerade rockt, dürften die wenigen seriösen Organisationen, die hier in Frage kommen, gerade in einer Spendenflut ersaufen. Und da ich nun zufällig weiß, dass es noch andere böse Nervenkrankheiten gibt, die nicht minder tückisch für die Betroffenen und keinesweg zu Ende erforscht sind, geht meine Spende an die Deutsche Multiple-Sklerose-Gesellschaft (deren Auto-Responder sich auch schon prompt und brav bedankt hat, siehe Bild).

Das mit den Nominierungen gefällt mir wieder nicht. Das erinnert mich an die Kettenbriefe von früher, die mir immer ein schlechtes Gewissen gemacht haben für den Fall, dass ausgerechnet ich die lange Kette unterbreche. Und ich dann aus Trotz genau das gemacht habe. Nun würde mir meine Cousine niemals ein schlechtes Gewissen machen wollen … oder etwa doch? In dem Fall nominiere ich hiermit Dagobert Duck, den Grafen von Monte Christo und den Ex-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl. Die lesen hoffentlich alle diesen Blog.

Ach so – und ein Video aufzuzeichnen gefällt mir natürlich auch nicht. Ich bin doch Texter.

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Im Hauptberuf Kommunikationsprofi mit einer Schwäche für elektronische Musik (Hören und Machen).
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3 Responses to The Ice Bucket Challenge & me

  1. Sybille Kuhlmann says:

    Mein liebster Cousin…. Dir ein schlechtes Gewissen bereiten? Nein. Hintergedanken gehabt? Ja! Ich erinnere mich an einen Spaziergang im kalten, verschneiten Wasbek. Ich, immer deutlich jünger und kleiner als andere Neemannkinder, das Opfer also, ging voraus, Du dahinter. Ich ging unter einem Baum lang, dick verschneit, und Du hattest nix besseres zu tun als genau in diesem Moment einen Ast zu schütteln! Ich muss Dir nicht erzählen wie kalt das war und das ich das Zeug überall hatte.
    Also, ein wenig Rache nach all den Jahren war auch dabei, Deine Lösung ist aber auch super. ;)

  2. Thomas says:

    Durch diese Aktion sind sicherlich einige Euros zusammen gekommen. Also ein voller Erfolg.

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