Kommunale Entwicklungshilfe

Unterstützt klamme Gemeinden, wo er nur kann: Herr Neemann

Bei uns in der Nähe gibt es eine Gemeinde, die ziemlich findige Methoden gefunden hat, ihre (vermutlich leeren) Kassen aufzubessern: Sie stellen einen Fotoapparat auf, der manchmal Aufnahmen von den Vorbeifahrenden macht, manchmal nicht. Man muss sich das vorstellen wie in irgendeiner Touristenattraktion, z.B. einer Geisterbahn, wo man vorher, zwischendurch und hinterher fotografiert wird und dann am Ausgang die Möglichkeit hat, die Bilder käuflich zu erwerben. Da die Gemeinde einen aber freundlicherweise beim Ortsausgang nicht weiter aufhalten will, schicken sie einem das Bild per Post. Und weil die damit vermutlich ziemlichen Aufwand haben, muss man das Bild dann natürlich auch kaufen. Es ist dem Schreiben gleich mit angeheftet und in einem ziemlich progressiven, grobkörnigen Stil gemacht. Trashig halt, aber gut. Gemessen an dem künstlerischen Wert sind die 25 Euro, die man dafür bezahlen muss, eigentlich ein Witz. Toll auch: Das Überweisungsformular hängt gleich mit dran. Ich muss sagen: Ich mag diese kleine, findige Gemeinde in unserer Nachbarschaft. Ich fahre immer wieder gerne durch – und bin dann total gespannt, ob es wieder ein neues Bild von mir gibt.

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Im Hauptberuf Kommunikationsprofi mit einer Schwäche für elektronische Musik (Hören und Machen).
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