Ab in die Cloud. Aber in welche?

Die Cloud - Daten in der Wolke.

Man spricht immer noch von “der” Cloud – Einzahl. Angesichts des vielfältigen Angebots müsste man längst den Plural benutzen.

Der Begriff “Cloud Computing“ hat den Übergang vom Marketing-Buzzword zum Alltagsphänomen gut geschafft. Und genau da liegt ein Problem. Man kriegt heute überall irgendwelche Cloud-Lösungen, die meisten sogar kostenlos. So wird die Menge der verfügbaren und mitunter auch sinnvollen Angebote fast schon wieder unübersichtlich. Orientierung tut not.

Fehlt nur noch, dass ich von meinem Stamm-Italiener 1 GB kostenlosen Speicherplatz angeboten bekomme, wenn ich künftig meinen Tisch online reserviere. Aber mal im Ernst, neulich hatte ich tatsächlich kurz die Orientierung verloren: Ich wusste, dass ich irgendwo ein angefangenes Dokument abgespeichert hatte, das ich zu Ende schreiben wollte. Und dann ging die Suche los: Dropbox? Fehlanzeige. Na dann sicherlich im Google Drive. Auch nix. Am Ende hatte ich das Dokument auf dem Mac mit Pages geschrieben und nicht nur lokal sondern in der iCloud gespeichert. Gut, nun könnte man einwenden, dass mich ja niemand zwingt, mich für verschiedenste Cloud-Angebote anzumelden. Touché – und auch wieder nicht: Denn für viele der Angebote hatte ich mich tatsächlich nicht angemeldet. Hier ein kleiner Überblick, bei dem ich auch versuche, auf Sinn und Nutzwert einzugehen. Grundsätzlich unterscheide ich mal zwischen drei verschiedenen Cloud-Lösungen und beurteile sie aus der Perspektive des Privat-Nutzers.

Alles Amazon oder was? Datenspeicher in der Cloud

Langsam unübersichtlich: Das Angebot an Cloud Services.

Da gibt es zum einen den reinen Online-Speicherplatz. Also Speicherkapazität wie auf einer Festplatte, nur dass die Daten via Browser (oder über ein spezielles Programm oder eine App) hochgeladen werden. Hoch wohin? Na eben in die Cloud. Physisch sind das meist irgendwelche Serverfarmen in den USA oder sonstwo, die kein Mensch kennt. In vielen Fällen kennt man sie doch, sie werden nämlich von Amazon unterhalten, mittlerweile einem der größten Anbieter von Webdiensten. Apple, IBM und viele weitere buchen den Speicherplatz, den sie für ihre Cloud-Lösungen benötigen, bei Jeff Bezos und seinem Konzern. Vor kurzem brachte ein Stromausfall in einer solchen Amazon-Serverfarm (oder war es nur ein Warnschuss?) die Angebote einiger Social Media Sites offline. Jeder bei Amazon registrierte Kunde hat ohne es zu wissen ein Amazon Cloud Drive von immerhin 5 GB Volumen kostenlos zur Verfügung. Anmelden kann man sich mit seinem Amazon-Password.

So ähnlich ist das auch bei anderen Anbietern, etwa Microsoft. Wer ein Microsoft-Konto hat (also im Extremfall jeder, der sich vor kurzem einen Rechner mit Windows 8 gekauft hat) bekommt das Microsoft One Drive und damit ebenfalls 5 GB Speichervolumen kostenlos spendiert, ohne irgendetwas sonst noch tun zu müssen. Anderes Beispiel: Ich habe seit Jahr und Tag eine E-Mail-Adresse bei web.de und dort irgendwann auf den „Club“-Status upgegradet (weil ich für 1 Euro pro Monat eine günstige Domain brauchte). Und plopp: Gab’s satte 10 GB Speichervolumen gleich dazu. Anmeldung über mein herkömmliches web.de-Passwort. So ähnlich funktioniert das auch bei der Telekom, bei GMX (gehört mit web.de ja eh’ zum 1&1-Imperium) und vielen anderen Diensten. Sie alle bieten natürlich auch an, das Speichervolumen gegen ein gewisses Entgelt aufzustocken.

Wo die Daten dann letzten Endes physisch gespeichert werden und welche Rechte-Einschränkungen es hier gibt, muss man mühsam suchen. Teilweise ist es nur über die Medien zu erfahren, weil die Unternehmen dies ihren Usern nicht aktiv kommunizieren – es steht also auch nicht im Kleingedruckten. Wer Wert darauf legt, dass seine Daten in Deutschland gehostet werden, weil dann für diese Bits und Bytes das strenge deutsche Datenschutzgesetz gilt, kann tatsächlich auch entsprechende Services finden. Vor Jahren war das vor allem Strato und deren HiDrive. Mittlerweile scheinen auch die 1&1-Angebote nachgezogen zu haben. Weitere Cloud-Dienste, deren Server in Europa stationiert sind, hat Spiegel Online jüngst aufs Korn genommen.

Mit Schnittstelle in die Dateiablage: Integrierte Cloud-Lösungen

Einen Schritt weiter gehen Lösungen, die nicht nur über einen Browser oder ein Programm oder eine spezielle App (auf Mobilgeräten mit iOS oder Android) den Zugang zum Cloud-Speicher möglich machen, sondern die sich ziemlich nahtlos auf den eigenen PC integrieren lassen. Und ich rede hier von wirklich komfortablen Lösungen, nicht von irgendwelchem WebDAV-Gefrickel, das nur bei bestimmten Betriebssystem-Versionen funktioniert. Vorreiter (und immer noch mein persönlicher Liebling) war hier die Dropbox. Wer das entsprechende Programm auf seinem Rechner installiert, findet anschließend einen Systemordner mit einem Dropbox-Sympol drauf in seiner Dateiablage. Alles, was sich darin befindet, wird automatisch in die Cloud, und zwar auf den Dropbox-Account, synchronisiert. Schön wird es, wenn man das Programm auf weiteren PCs installiert und mit seinem Dropbox-Account verbindet. Von all diesen Rechnern hat man dann Zugriff auf die Daten, die in dem Dropbox-Ordner liegen. Das ist superklasse für Menschen (wie mich), die erstens mehrere Rechner haben und zweitens auf mehreren Betriebssystemen unterwegs sind. Wenn ich mir früher Arbeit übers Wochenende mit nach Hause nehmen wollte, musste ich mir die entsprechenden Daten auf einen Stick ziehen und durfte natürlich auch nicht vergessen, am Ende des Wochenendes die bearbeiteten Dateien auf dem Stick wieder mit ins Büro zu nehmen. Heute habe ich auf meinem Windows-Rechner im Büro einen Dropbox-Folder und auf all meinen Heim-Macs ebenfalls. Egal, ob ich mit dem kleinen MacBook auf dem Balkon sitze oder in meinem Zimmer am MacMini mit dem großen Bildschirm: Die Dropbox-Daten sind immer dieselben. Und natürlich kann ich auch Daten für andere User freigeben. Das kann man mit den meisten oben geschilderten zwar auch, aber mit der Dropbox ist der Workflow glatter. Als ich mal mit meiner Schwester zusammen ein Buch für unseren Vater geschrieben habe, lagen alle Daten auf einem Dropbox-Folder, auf den wir beide Zugriff hatten. So konnte ich sehen, welche Bilder sie organisiert hatte, sie konnte meine Manuskriptfassungen lesen und checken und wir konnten die Layoutentwürfe der Grafikerin austauschen und kommentieren. Kann ich also nur empfehlen. Auch wenn man damit recht schnell ans Limit der kostenlosen 2 GB kommt. Allerdings bieten die Dropbox-Betreiber allerhand Aktionen, wie man den eigenen Speicherplatz (ebenfalls kostenlos) erhöhen kann – so eine Art Schneeball-Werbesystem. Oder man kauft sich halt was dazu.

Dropbox ist allerdings nicht erst wegen der NSA-Affäre etwas in Verruf geraten. So konnte man auch ohne Hacking-Kenntnisse relativ leicht auf die im Bilder-Ordner abgelegten Dateien eines anderen Users zugreifen. Auch zum Thema Verschlüsselung gab es immer wieder Diskussionen. Daher muss man kein Prophet sein, um zu erraten, auf welche Daten die NSA am allerbequemsten zugreifen kann. Es war dann kein Geringerer als Edward Snowden, der der Netzgemeinde den Dienst SpiderOak ans Herz legte. Er lässt sich ähnlich wie die Dropbox in die Dateistruktur des Betriebssystems integrieren (und zwar bei Windows-PCs ebenso wie bei Macs), die User-Daten (2 GB sind kostenlos) sind jedoch aufgrund einer umfangreichen Verschlüsselungstechnik sowie der Policy des dahinterstehenden Unternehmens vor fremdem Zugriff deutlich sicherer als bei vergleichbaren Systemen.

Jetzt könnte jemand meinen: Na hoppla, das Microsoft One Drive (oben besprochen) lässt sich doch auch systemübergreifend nutzen – denn in Windows ist es (logischerweise) in die Dateistruktur integriert und auf dem Mac gibt es eine entsprechende kostenlose App. In dem Fall empfehle ich den folgenden Link auf die Erfahrungsberichte von Leuten, die genau dies auch gedacht hatten (Stand: Ende August 2014).

Runde Sache: Ein Büro in der Cloud

Erinnert ein wenig an das alte Logo der Dresdner Bank (“das grüne Band der Sympathie”): das Logo von Google Drive

Es gibt die Meinung, Google Drive sei ähnlich wie die Dropbox. Das ist im Prinzip richtig, wenn man nur die Google Drive isoliert betrachtet. Wenn man alle Cloud-Services von Google in den Blick nimmt, wäre das eine Verkürzung. Denn der auch gerne als „Datenkrake“ titulierte Konzern geht noch einen Schritt weiter – und hebt den Nutzwert auf ein neues Niveau. Mit dem Google Drive lassen sich nämlich weitere (webbasierte) Applikationen von Google nutzen. Hier ist vor allem die App „Google Docs“ ein echtes Pfund. Weil es praktisch ein komplettes Office-Softwarepaket mal eben für lau über die Cloud verfügbar macht. Längere Texte schreiben, Präsentationen erstellen, Tabellenkalkulationen – das alles geht plötzlich im bewährten Webbrowser (bzw. natürlich am besten mit Chrome, dem Google-eigenen Browser, der genau daraufhin optimiert wurde). Statt „Speichern“ drückt man hier auf den Button „Freigeben“ und hat dann die Wahl, ob das Dokument, das im Google Drive abgelegt wird, nur für einen selbst zur Weiterarbeit bestimmt sein soll, oder ob es Co-Autoren gibt, die man im folgenden Menü gleich mit benachrichtigen kann.

Eine runde Sache – die aber auch Haken und Ösen hat. Erstens muss man sich klar machen, dass auch bei restriktivster Handhabung der Freigabe-Optionen neben Dir mindestens einer immer in allen Deinen Dokumenten rumschnuppert: Google. Denn ein komplettes Softwarepaket über die Cloud kostenfrei nutzbar machen – das tun die nicht aus humanistischen Erwägungen, sondern um weitere Daten zu sammeln und über ihre hochgeheimen Algorithmen aggregieren zu können. Und sei es nur, dass sie Schreibstil und Satzbau abgleichen, um ihre anderen Apps wie Google Übersetzer oder die Diktier- und Rechtschreibfunktion leistungsfähiger zu machen und an den Alltagsgebrauch der Internet-Gemeinde in den verschiedenen Ländern anzugleichen. Dasselbe Prinzip also wie bei Gmail, dem E-Mail-Dienst von Google. Wer damit leben bzw. sein Userverhalten darauf einstellen kann, hat mit dem System vor allem Freude. Denn es erlaubt einem, auf verschiedenen Systemoberflächen überall auf der Welt an bestimmten Dokumenten zu arbeiten. Gerade für die Konzeptarbeit, das Bloggen und das Recherchieren ist das ein echter Luxus.

Die Freude hält allerdings nur so lange an, wie die Datenverbindung steht. Ist man offline, sind die Daten zwar noch da, man kann nur leider nicht darauf zugreifen. Also ein echter Downer für Text- oder Präsentationsprofis, die via Google Apps alles vorbereitet haben und dann ein paar Minuten vor dem Vortrag oder Kundentermin Probleme mit dem WLAN beim Kunden oder im Besprechungszimmer haben. Die via Google Apps vorbereiteten Daten lassen sich in der Regel nicht lokal abspeichern. Wer ganz auf Nummer Sicher gehen will, „druckt“ die letzte Version im PDF-Format und speichert diese PDF-Datei auf dem Rechner lokal. Andererseits: Irgendein Rechner ist meistens online. Und auf dem loggt man sich dann halt mit seinem Google Account ein …

Der Anker aller Apple-Software-Dienste in der Cloud: die iCloud

Bekanntlich sah Steve Jobs in seinen letzten Jahren Google als den Hauptgegner und hätte „einen Atomkrieg“ gegen das Unternehmen in seiner Nachbarschaft geführt. Gottlob hat er das nicht, stattdessen hat er darauf hingewirkt, dass Apple mit dem Dienst iCloud an den Nutzerkomfort der Google Apps herankommt. Jeder, der sich einen Mac kauft, findet auf diesem (ohne weiteren Aufpreis) eine ganze Palette an Programmen, darunter auch Office-Software. Sie heißen Pages (für Text), Keynote (für Präsentationen) und Numbers (für Tabellenkalkulation). Arbeitet man in diesen Programmen und möchte die Ergebnisse abspeichern, hat man die Möglichkeit, eine lokale Version abzuspeichern – die bleibt dann auf dem Rechner und ist logischerweise auch offline verfügbar. Oder man legt eine Version in die iCloud (die man mit der Apple-ID automatisch hat). Loggt man sich unter icloud.com ein, findet man nicht nur die eben angelegten Dateien, sondern auch webbasierte Apps (Stand August 2014: noch im Beta-Stadium und mit englischsprachigen Menüs), mit denen man die Dokumente weiter bearbeiten kann. Was nicht funktioniert, ist die iCloud als Speicherplatz für alle möglichen Dateien zu nutzen (also PDFs, Filme etc.) – im Gegensatz zum Google Drive und den oben besprochenen Speicherlösungen. Die iCloud ist also nur eine Verlängerung der Apple-Programme in die Cloud – wie es der Name schon vermuten lässt.

Cloud-basierte Spezialdienste

Bleiben wir noch eine Weile bei iCloud. Es bringt nicht nur die (kostenlosen) Office-Programme von Apple in die Cloud, sondern ist die Basis in der Datenwolke für alle Apple-Dienste, auch jene, die Geld kosten. Etwa wie das Angebot iTunes Match, mit dem Apple-Kunden die Möglichkeit haben, ihre komplette, in iTunes gespeicherte Musiksammlung in die iCloud zu verlagern. Der Vorteil: Sie können auf mehreren Geräten darauf zugreifen und sollte ein Rechner einmal das Zeitliche segnen, gestohlen werden oder sonstwie nicht verfügbar sein, ist die eigene Musikbibliothek recht schnell wiederhergestellt.

Solche Spezialdienste gibt es noch viel mehr. Einer setzt bei der ganz persönlichen Horrorvorstellung im Hinblick auf die eigenen Daten an. Und die geht so: Was passiert mit Deinen Daten im Fall eines Hausbrandes? Dann sind alle Rechner hinüber und mit hoher Wahrscheinlichkeit lassen sich deren Festplatten ebenso wenig wiederherstellen wie die externen Festplatten, auf denen Du Sicherungskopien abgelegt hast. Dann ist der totale Datenverlust Realität geworden (mit Ausnahme der Cloud-Dateien in Dropbox und Co.) Glücklich, wer rechtzeitig eine Sicherungskopie seiner Festplatte in der Wohnung eines Freundes abgelegt hat. Aber wie aktuell wird die sein? Ein Jahr alt, zwei Jahre? Dann ist immer noch ein markanter Datenverlust zu verzeichnen. Solche Horrorszenarien treffen vor allem bei mir auf fruchtbaren Boden. Denn meine Sounds und Musikstücke (plus der kostenpflichtigen Software dazu), meine Bildersammlung, meine eingescannten Zeitschriftenartikel – das alles lege ich nicht komplett in der Cloud ab. Daher habe ich mir einen Dienst geleistet der sich Crashplan nennt. Er spiegelt meine komplette Festplatte in die Cloud. Ich kann punktuell darauf zugreifen – sollte z.B. irgendwas mit dem Apple-integrierten Sicherungssystem TimeMachine falsch gelaufen sein. Und ich kann im Fall eines Totalverlusts die kompletten Daten wieder zurückschreiben. Um Doppel-Gemoppel zu vermeiden, habe ich natürlich die Daten von einer Crashplan-Sicherung ausgeschlossen, die eh’ schon in der Cloud liegen (also den Dropbox-Ordner). Billig ist das allerdings nicht – für einen vier Jahre laufenden Vertrag (unbegrenztes Volumen), habe ich etwa 170 Dollar gezahlt.

Einen anderen Ansatz hat Evernote -  ein Programm, das häufig als typischer Cloud Service genannt wird. Typisch ist in der Tat: Evernote gibt es browsergestützt im Web oder als Programm für alle OS-Plattformen inklusive Apps für alle Mobilgeräte. Es ist aber keine Dateiablage, ebenso wenig ein Sicherungsdienst, sondern eine Aufbewahrungsstätte für Notizen. Die kann man in den verschiedensten Formen hinterlegen – die häufigste ist der Text (hier ist Evernote also vergleichbar mit OneNote von Microsoft oder “Notizen” bzw. Notes von Apple), es lassen sich aber auch Scans (also Bilddateien) einflechten und sogar Audio-Aufnahmen. Und da jedes Smartphone heute zwangsläufig ein Mikrofon hat, lässt sich Evernote folglich als Aufnahmegerät für Geistesblitze verwenden und ist damit genau die richtige App für Professoren und Journalisten – oder alle, die es werden wollen. Ein wesentlicher Vorteil: Evernote lässt sich grundsätzlich auch offline verwenden. Die App wartet, bis eine Online-Verbindung besteht und synchronisiert dann alle neuen Notizen. Eine abgespeckte Grundversion von Evernote ist kostenlos, für den Premium-Service, der das ganze Leistungsspektrum abdeckt, zahlt man derzeit 5 Euro im Monat.

Schließlich ein Dienst, der das “Cloud” nur noch im Namen führt, aber eigentlich schon eine Art Social Media Anwendung für Musik-Interessierte ist: Soundcloud. Auf meinen Soundcloud-Account kann ich alle Musikstücke, die ich gemacht (also komponiert bzw. gemixt) habe und über deren komplette Rechte ich verfüge, hochladen. Jeder kann diesen Account einsehen, die Stücke anhören (streamen, nicht downloaden), Passagen kommentieren und die Stücke „liken“.  Und ich kann jedes Stück als Link weitergeben oder irgendwo (z.B. bei Facebook) posten.

Fazit: Vertrauliche Daten haben in keiner Cloud etwas verloren

Damit – und weil dieser Eintrag schon viel zu lang geworden ist – sind wir am Ende des Ausflugs in die Cloud(s). Und da ein Ende ohne Fazit schal schmecken würde, hier mein Fazit: Für mich ist nach wie vor die Dropbox wie auch die Google Apps oder iCloud-Apps das Nonplusultra – wohlgemerkt nur für den privaten Einsatz. Da es immer noch unklar ist, welche Verschlüsselungen diese Dienste betreiben und ob es nicht doch Zugriffe von dritter Seite geben kann, kommen sie für die immer restriktivere geschäftliche Nutzung im beruflichen Umfeld nicht in Frage, da wir uns hier in einem recht strengen Datenschutz-Umfeld befinden. Ich stelle logischerweise nur solche Daten in die Cloud, bei denen es mir egal ist, ob Dritte darauf zugreifen. Manchmal ist es mir ja sogar grade recht. Diesen Text hier, den heute jeder lesen kann (gerne auch die NSA), habe ich mit Pages in der iCloud vorbereitet. Es war der Text, den ich, wie anfangs geschildert, in einem anderen Abschnitt der Datenwolke vermutet hatte.

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Im Hauptberuf Kommunikationsprofi mit einer Schwäche für elektronische Musik (Hören und Machen).
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